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Artikel aus "Report aktuell" der Zeitschrift "Viel Spaß"     gehe zu:   Seite 1  /  Seite 2

 

 

Artikel aus "Report aktuell " der Zeitschrift "Viel Spaß"     gehe zu:   Seite 1  /  Seite 2

Die Angst aller Eltern ist für diese Mütter zur bitteren Wahrheit geworden: Ihre geliebten Kinder wurden zu unschuldigen Opfern schrecklicher Verkehrsunfälle Der Schmerz hat nicht nachgelassen. Als An¬nette Rademacher (44), Kerstin Fritz (43), Kerstin Gründet (45) und Silke Kolbe (40) vier Holzkreuze in den feuchten Boden an der Bundesstraße 96 bei Ralswiek (Rügen) stecken sieht man ihre tiefe Ver¬zweiflung. Zusammen mit 800 Mittrauernden waren sie zu der Stelle gekommen, wo ihre Kinder Virginie, To¬ni, Mara und Catharina (alle 18) vor einem Jahr, am 4. Juni 2005, totgefahren wur¬den. Von einem polizeibe¬kannten Raser. Mit 1,65 Promille Alko¬hol im Blut und unter Kokain-Einfluss hatte Elias P. freute 25) mit seinem BMW in einer Kurve trotz durchgezogener weißer Linie überholt: frontal war er mit dem Renault Clio, in dem die vier Freunde von einer Disco nach Hause fuhren, zusammengestoßen. Die Mütter der Opfer sind von Trauer gezeichnet: "Im Traum nehme ich Virginie in die Arme,sagt Silke Kolbe, "sie kommt lachend auf mich zugelaufen und sagt: .Ich habe überlebt, ich bin gar nicht tot,'" Verzweifelt halt sie sich Virginies T-Shirt vors Gesicht und atmet den Duft der Erinnerung tief ein. Tonis Mutter Annette Ra¬demacher hat seit dem Tod ihres Sohnes nichts in sei¬nem Zimmer verändert - nicht einmal Staub gewischt. "Mit ihm ist unsere Familie ausgelöscht** Kerstin Fritz musste vor fünf Jahren bereits ihren Mann bestatten, auf offener See vor Rügen. Dort hat sie sich auch von ihrer Tochter verabschiedet. "Cathi hatte sich immer gewünscht, bei ihrem Papa zu sein", erzählt sie mit tränenerstickter Stimme. Auf Kerstin Gründels Gesicht ist seit einem Jahr kein Lächeln zurückgekehrt. "Wenn ich an Maras Zim¬mer vorbeigehe, krampft sich mein Herz zusam¬men. Doch irgendwie muss das Leben weitergehen. Um den eigenen Schmerz zu ver¬arbeiten und ihn anderen zu ersparen, haben die vier Frauen eine Ausstellung über ihre getöteten Kin¬derzusammengestellt: "Tod der Unschuldigen". Sie zeigen Briefe, Fotos und Kuscheltiere ihrer Kinder außerdem Bilder der Unfallstelle mit dem völlig zertrümmerten Wrack des Renault Clio. Über 40 000 Mensche haben die Ausstellung bereits besucht, vor allem Jugendliche. Einer war noch nicht da Elias P. der Todesraser Statt Mitleid zu zeigen, hat er gegen das Urteil - er wurde zu drei Jahren Haft verurteilt -Revision eingelegt-.