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Hotline für verwaiste Eltern und Angehörige von im Strassenverkehr getöteter Kinder und jungen Erwachsenen
 
 

Die Ziele der Bürgerstiftung Raser Täter Opfer e.V.

Der schwere Verkehrsunfall vom 4. Juni 2005, bei dem auf der Insel Rügen unsere vier Kinder Mara, Virginie, Catharina und Toni getötet wurden, hat in ganz Deutschlandweit große Betroffenheit und Trauer ausgelöst. Ein stark alkoholisierter Kraftfahrer, in dessen Blut biologische Abbauprodukte des im Stundenbereich vor dem Unfall eingenommenen Kokain nachgewiesen wurden, überholte in einer schwer einzusehenden Rechtskurve trotz absolutem Überholverbotes ein vor ihm fahrendes Fahrzeug und rammte den entgegenkommenden Kleinwagen frontal. Unsere vier Kinder verstarben noch an der Unfallstelle, der Unfallverursacher erlitt nur leichte Verletzungen.
Aus der Trauer unserer vier getöteten Kinder heraus entstand die Bürgerstiftung Raser Täter Opfer e.V., da wir mit der Gleichgültigkeit der Politiker und insbesondere einiger weniger Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht mehr mit ruhigen Gewissen schlafen konnten. Wir möchten uns engagieren dass anderen Eltern das Leid was wir ertragen müssen erspart bleibt. Wir möchten daran arbeiten, dass es nicht selbstverständlich ist nach einer Feier an- oder betrunken sich hinter das Steuer zu setzen um sich und andere zu gefährden. In Deutschland mit seiner 0,8 ‰ Regelung wird dieses immer noch als Kavaliersdelikt gesehen. Auch sind mittlerweile Drogenfahrten zur Normalität geworden. In der Presse heißt es: Immer mehr Fahrzeugführer nehmen unter Drogen am Straßenverkehr teil. Dieses stimmt unserer Meinung nach nicht unbedingt. Denn es sind nicht jedes Jahr mehr Drogenkonsumenten die Auto fahren, sondern mittlerweile wird dank der verschiedenen Schnelltest ein Drogenkonsum erheblich besser nachgewiesen. Die Leute nehmen schon seit Jahren in diesem Zustand am Strassenverkehr teil. Noch vor 10 Jahren wurde kaum eine Drogenfahrt aktenkundig, weil ein Drogenkonsum bei einer einfachen Verkehrskontrolle kaum kontrolliert, geschweige denn nachgewiesen werden konnte.

Wir möchten gerne durch verschiedenen Aktionen und Programme die Bevölkerung und insbesondere die Politiker zum Nachdenken bewegen. Wir fordern nicht 0,0 ‰, wir fordern nicht dass jeder auf Alkohol verzichten soll, wir fordern auch nicht ein drogenfreies Deutschland, sondern wir möchten mit unserer Arbeit zum Nachdenken anregen und zu Gesprächen und Diskussionen auffordern. Wenn es dadurch möglich ist eine 0,0 ‰ Regelung einzuführen würden wir diesen begrüßen. Denn wenn es durch unsere Tätigkeit gelingt, auch nur einen Menschen zu überzeugen sein Auto nach einem feuchtfröhlichen Abend stehen zu lassen und sich ein Taxi zu rufen oder wenn wir einen Jugendlichen dazu bewegen nicht zu einem alkoholisierten Fahrer in das Auto zu steigen, dann sind wir auf dem richtigen Wege solche schweren Unfälle zu vermeiden bzw. einzuschränken.
Erzählen Sie es Ihren Kindern, Ihren Nachbarn, Freunde und Bekannten. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und wenn Sie der Meinung sind dass es lohnenswert ist unsere Lobbyarbeit zu unterstützen, dann werden Sie bei uns Mitglied.
Für nähere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung und wenn Sie in der Nähe sind, kommen Sie doch einfach einmal nach Sassnitz ins ewerk auf die Insel Rügen. Dort treffen sich unsere Mitglieder an jedem ersten Mittwoch im Monat.