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Der Raser dieses tiefergelegten Hondas soll für 4 Jahre ins Gefängniss
er war mit Tempo 115km/h durch Anklam gerast und tötete Sebastian (16J.)
Es ist die härteste Strafe, die ein Raser bisher in Deutschland bekam! Das Amtsgericht Greifswald verurteilte am 27. Feb. 06 den Maurer Maik K. (21) zu vier Jahren Haft !! Er hatte letzten Sommer in Anklam Schüler Sebastian F. (16) totgerast.
Der Junge wollte abends mit dem Fahrrad die Straße über- queren, da flog Maik K. mit seinem tiefergelegten schwarzen Honda heran. In der Innenstadt wo nur 50km/h erlaubt waren, war er laut Gutachten mit mindeßtens 115km/h unterwegs. Das Opfer krachte auf die Motorhaube und fiel nach 100 Metern leblos auf den Asphalt.
Er wollte noch bremsen, rammte dennoch den Schüler frontal mit 100 km/h. Der Junge war auf der Stelle tot.
Wäre Maik K. an dieser Stelle mit 50km/h gefahren, wäre er 23 Meter vor dem Radfahrer zum stehen gekommen. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer nur zwei Jahre und drei Monate Haft gefordert, die Verteidigung meinte sogar, das ein Jahr auf Bewährung für seinen Mandanten Maik K. als Strafe genügen würden. Das wäre, wie so oft, eine milde Strafe für einen Totraser gewesen!
Der Richter verurteilte Maik K. nach den Plädoyes zu 4 Jahren Freiheitsentzug.
Wie begründet der Richter das Urteil? Manthei: „Nur eine Woche vor dem Unfall wurde Maik K. in der Stadt mit 21 km/h zuviel auffällig. Er nimmt Unfälle in Kauf und handelt vorsätzlich. Er ist ohne einen Grund gerast, und ihm war der Tatort bekannt. Der Grad der Fahrlässigkeit grenzt an Vorsatz.“ Und weiter: „Jede Woche sterben im Straßenverkehr in unserem Bundesland 5 Menschen. Die Eltern des toten Jungen fielen sich nach dem
Prozeß weinend in die Arme. Mutter Sibylle (39): „Sebastian kriegen wir nicht wieder. Aber endlich greift mal ein Richter durch!“
Dr. Matthias Manthei rückt seine Brille zurecht und sagt trocken: „Jetzt ist erneut ein Verfahren anhängig.“ Was meint er? Der Totraser Maik K. ist bereits wieder am Steuer erwischt worden – obwohl sein Führerschein für fünf Jahre eingezogen wurde! Der Richter: „Es müssen jetzt deutliche Zeichen gesetzt werden.“
Offenbar sehen das nicht alle Juristen so! Die Staatsanwaltschaft Stralsund hat gegen das harte Urteil Berufung eingelegt! Jetzt wird der Fall vor einem vielleicht milderen Richter verhandelt. Wer soll das noch verstehen?